Art & Material Culture

Der Themenschwerpunkt Art and Material Culture betrachtet diese beiden Felder als wesentliche Bestandteile gesellschaftlicher Strukturen und kultureller Prozesse. Kunst und materielle Kultur fungieren als Ausdruck sozialer Dynamiken, politischer Machtverhältnisse und technologischer Innovationen und bieten tiefgreifende Einblicke in die Mechanismen, die unsere Lebenswirklichkeit prägen. Diese Themen überschreiten disziplinäre Grenzen und erfordern einen interdisziplinären Ansatz, um ihre vielschichtigen Bedeutungszusammenhänge und Funktionen zu erfassen. Die Publikationen dieses Schwerpunktes widmen sich der kritischen Analyse dieser Phänomene und beleuchten sie an der Schnittstelle zwischen Objekt, Gesellschaft und Kultur. Im Zentrum stehen Fragestellungen zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit, den Herausforderungen globaler Verflechtungen, der digitalen Transformation sowie der Rolle materieller Objekte in der Konstruktion kultureller Erinnerungen und Identitäten.

Digitality

Der Themenschwerpunkt Digitality beleuchtet die weitreichenden Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft sowie die Anwendung digitaler Methoden in der Forschung. In einer zunehmend digitalisierten Welt verändern technologische Innovationen, die Vernetzung von Informationen und die digitale Verarbeitung von Daten unsere Wahrnehmung der realen Welt sowie die Art und Weise, wie wir Wissen generieren.

Die Publikationen dieses Themenschwerpunkts widmen sich der kritischen Auseinandersetzung mit digitalen Technologien, sowohl als Untersuchungsgegenstand als auch als Werkzeug. Sie erforschen, wie digitale Methoden, von Big-Data-Analysen bis hin zu maschinellem Lernen und digitalen Archiven, die Art und Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und diskutiert werden, verändern. Im Fokus stehen die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation für interdisziplinäre Forschung, die Rolle von Algorithmen in der Wissensproduktion sowie die ethischen und sozialen Implikationen digitaler Technologien in der Forschung. Ziel ist es, einen interdisziplinären Rahmen zu schaffen, der sowohl die theoretischen als auch praktischen Dimensionen der digitalen Revolution in der Forschung berücksichtigt und innovative Ansätze zur Weiterentwicklung digitaler Methoden fördert.

Environment & the Anthropocene

Der Themenschwerpunkt Environment and the Anthropocene widmet sich der fortschreitenden Zerstörung der Umwelt und den Auswirkungen des Klimawandels, die weitreichende Folgen für das globale Ökosystem und die menschliche Gesellschaft haben. Das Anthropozän, als das menschengemachte Zeitalter, illustriert, wie menschliche Aktivitäten – insbesondere industrielle Prozesse, Energieverbrauch und Landnutzung – das natürliche Gleichgewicht destabilisieren. Die Publikationen dieses Bereichs untersuchen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Umweltveränderungen und gesellschaftlichen Dynamiken und betrachten, wie soziale, politische und wirtschaftliche Faktoren sowohl die Umweltkrisen beeinflussen als auch von ihnen beeinflusst werden. Ziel ist es, nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln, indem ökologische, soziale und politische Perspektiven miteinander verknüpft werden.

Global Society

Der Themenschwerpunkt Global Society beschäftigt sich mit den dynamischen Prozessen einer zunehmend globalisierten Welt, in der Migration, Klima- und Umweltkrisen, soziale Ungleichheit und geopolitische Spannungen drängende Herausforderungen darstellen. Der Begriff Global Society beschreibt die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen, die über nationale Grenzen hinausgehen und das Leben auf der Erde prägen. Die Publikationen dieses Themenschwerpunkts bieten interdisziplinäre Perspektiven auf diese komplexen Phänomene und analysieren, wie globale Prozesse mit lokalen Kontexten in Wechselwirkung stehen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen globaler Vernetzung auf lokale Herausforderungen sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken, insbesondere in Hinblick auf Umweltfragen, Digitalisierung und kulturelle Transformationen.

Higher Education

Der Themenschwerpunkt Higher Education widmet sich der Hochschullehre im Kontext tiefgreifender gesellschaftlicher, technologischer und institutioneller Transformationsprozesse. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den Bedingungen, Zielen und Praktiken akademischer Bildung in einer sich wandelnden Wissensgesellschaft.

Die Publikationen dieses Schwerpunktes untersuchen innovative Lehr-Lern-Formate, didaktische Konzepte sowie theoretische Perspektiven auf Hochschulbildung und Hochschuldidaktik. Dabei werden Fragen der digitalen Lehre, der Curriculumentwicklung, der Lernkulturen sowie der Rolle von Hochschulen als Orte der Wissensproduktion, Reflexion und gesellschaftlichen Verantwortung aufgegriffen.

Higher Education wird als interdisziplinäres Forschungsfeld verstanden, das pädagogische, soziale, kulturelle und technologische Dimensionen miteinander verknüpft. Die Beiträge verbinden theoretische Reflexionen mit praxisnahen Ansätzen und beleuchten Herausforderungen wie die Digitalisierung der Lehre, Diversität und Inklusion, neue Formen der Leistungsbewertung sowie die nachhaltige Gestaltung von Bildungsprozessen. Ziel ist es, einen kritischen und zugleich konstruktiven Beitrag zur Weiterentwicklung zeitgemäßer Hochschullehre zu leisten.

Science Management

Der Themenschwerpunkt Science Management widmet sich der Analyse und Gestaltung von Strukturen, Prozessen und Praktiken, durch die wissenschaftliche Forschung geplant, gesteuert und vermittelt werden. Im Fokus steht die Frage, wie Wissenschaft unter sich wandelnden gesellschaftlichen, politischen und institutionellen Rahmenbedingungen organisiert und nachhaltig weiterentwickelt werden kann.

Die Publikationen dieses Schwerpunktes befassen sich mit zentralen Aspekten des Wissenschaftsmanagements, der Projekt- und Programmsteuerung sowie der Governance von Forschungsinstitutionen. Dabei werden strategische Entscheidungsprozesse, Förderstrukturen, Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung ebenso untersucht wie die Rolle von Führung, Kooperation und Interdisziplinarität in komplexen Wissenschaftssystemen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der strategischen Wissenschaftskommunikation als integraler Bestandteil erfolgreicher Forschung und institutioneller Entwicklung. Die Beiträge analysieren, wie wissenschaftliches Wissen adressatengerecht vermittelt, gesellschaftliche Dialoge gestaltet und Vertrauen in Wissenschaft aufgebaut werden kann. Ziel ist es, Science Management als reflexives, interdisziplinäres Feld zu profilieren, das theoretische Perspektiven mit praxisnahen Ansätzen verbindet und zur Weiterentwicklung leistungsfähiger, transparenter und verantwortungsvoller Wissenschaftssysteme beiträgt.

Theories & Methods

Der Themenschwerpunkt Theories & Methods widmet sich der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Reflexion von Theorien und Methoden, die notwendig sind, um die komplexen gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu verstehen. Die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Konzepten und die Entwicklung innovativer Forschungsansätze eröffnen neue Perspektiven, um die drängendsten Fragen der Gegenwart präzise zu adressieren. Im Fokus stehen theoretische Modelle und methodologische Herangehensweisen, die sowohl die Vielfalt bestehender Forschungstraditionen als auch die Notwendigkeit der Weiterentwicklung in Anbetracht gesellschaftlicher Veränderungen berücksichtigen. Die Publikationen dieses Bereichs tragen dazu bei, die Komplexität sozialer, politischer und ökologischer Phänomene aus unterschiedlichen Perspektiven zu erfassen und wissenschaftliche Werkzeuge zu entwickeln, mit denen sich interdisziplinäre Forschungsfragen präzise bearbeiten lassen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion und Weiterentwicklung von Methoden, um nachhaltige und innovative Impulse für die Forschung zu setzen.

Uncertainty

Der Themenschwerpunkt Uncertainty untersucht die komplexe Natur von Unsicherheit in einer dynamischen und zunehmend als unberechenbar wahrgenommenen Gegenwart. Unsicherheit beeinflusst sowohl individuelle Entscheidungen als auch kollektive Handlungen und gesellschaftliche Strukturen und prägt das tägliche Leben von Individuen und Institutionen. In verschiedenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Kontexten werden die Ursachen, Wahrnehmungen und Bewältigungsstrategien von Unsicherheit analysiert. Dieser Bereich bietet interdisziplinäre Perspektiven und reflektiert kritisch die Theorien und Methoden zur Analyse von Unsicherheit. Die Publikationen fördern ein tieferes Verständnis der Herausforderungen, die mit der Unvorhersehbarkeit verbunden sind, und entwickeln innovative Ansätze für die Bewältigung der damit verbundenen Risiken und Unklarheiten. Ziel ist es, Resilienz und adaptive Strategien zu fördern und neue Wege zur Handhabung von Unsicherheit aufzuzeigen.